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Ratgeber

Warum sind Takata-Airbags gefährlich? Die Ursache einfach erklärt

Ein ungeeignetes Treibmittel macht Takata-Airbags zur Gefahr: Bei Hitze und Feuchtigkeit kann der Gasgenerator zu stark zünden und Metallteile in den Innenraum schleudern.

Takata-Airbags gehören zu den größten Rückrufaktionen der Automobilgeschichte. In den vergangenen 20 Jahren waren weltweit mehrere Millionen Fahrzeuge betroffen – darunter Modelle von Citroën, Audi, VW und Mercedes.

Die Ursache

Laut ADAC enthalten die betroffenen Airbags ein ungeeignetes Treibmittel, das offenbar aus Kostengründen gewählt wurde. Es kann sich durch Hitze und Feuchtigkeit verändern. Bei feucht-warmem Klima kann es im ungünstigsten Fall sogar ohne Auslöser explodieren.

Das Risiko

Löst der Airbag aus – etwa nach einem Unfall –, kann der Druck im Gasgenerator zu hoch sein. Das Metallgehäuse kann dann bersten und Metallteile in den Fahrzeuginnenraum schleudern. Die Folgen sind schwere bis tödliche Verletzungen.

Warum es immer neue Rückrufe gibt

  • Rückrufe werden in Wellen ausgeweitet, wenn neue Gasgenerator-Typen als betroffen eingestuft werden.
  • Fehlerhafte Airbags können später bei Reparaturen eingebaut worden sein – dann taucht das Fahrzeug nicht zwingend in der ursprünglichen Rückrufliste auf.
  • Gebrauchtwagen und Re-Importe gelangen zwischen Ländern mit unterschiedlichen Rückrufständen.

Was jetzt zählt

Nur der Hersteller weiß, welche Airbags in Ihrem Fahrzeug verbaut sind. Prüfen Sie Ihre FIN – der Austausch ist in jedem Fall kostenlos.

Quellen

Stand der Recherche: 4. November 2026. Verbindlich sind nur Auskünfte von Hersteller und Kraftfahrt-Bundesamt.

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